Kleinere Sammlung: Vimānavatthu, Petavatthu, Theragāthā, Therīgāthā
Traduction allemande · Volume 26 · Page 329
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Ich sage das zu euch, ihr guten Leute, die ihr euch hier versammelt habt: Grabt die Wurzel des Verlangens aus, wie ihr Gras ausgrabt, wenn ihr Wurzeln sucht. Lasst nicht zu, dass Māra euch wieder und wieder zerbricht wie ein Strom das Schilf. Handelt nach den Worten des Buddha, versäumt nicht den Augenblick. Denn wenn ihr euren Augenblick versäumt, ist der Jammer groß, wenn ihr in die Hölle kommt. Nachlässigkeit ist immer Staub; Staub folgt gleich auf Nachlässigkeit. Zieht durch Beflissenheit und Wissen den Pfeil aus euch heraus. Das Sechserbuch

1. Das erste Kapitel

Sappadāsa In den fünfundzwanzig Jahren seit ich fortgezogen bin habe ich im Geist keinen Frieden gefunden, und sei es nur für die Dauer eines Fingerschnippens. Da ich keine Einheit des Geistes finden konnte, war ich von Begierde nach den Freuden der Sinne geplagt. Ich klagte mit emporgeworfenen Armen und kam aus meiner Hütte. Soll ich … oder soll ich mir das Leben nehmen? Welchen Sinn hat das Leben für mich? Denn wie in aller Welt kann jemand wie ich sterben, nachdem er sich von der Schulung losgesagt hat? Dann ergriff ich ein Rasiermesser und setzte mich auf die Liege: Das Rasiermesser war bereit, meine Vene aufzuschlitzen. Da kam durch wohlüberlegten Gebrauch des Geistes die Erkenntnis in mir auf; die Gefahr wurde klar und ich wurde gründlich ernüchtert.

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