Wenn Achtsamkeit auf den Atem so entwickelt und gemehrt wird, kann man sieben Früchte und sieben Vorteile erwarten: Welche sieben? Man erlangt beizeiten in eben diesem Leben Erleuchtung. Wenn nicht, erlangt man Erleuchtung zur Zeit des Todes. Wenn nicht, erlischt man mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln zwischen zwei Leben … beim Auftreffen … ohne zusätzliche Anstrengung … mit zusätzlicher Anstrengung … oder man geht mit dem Auflösen der fünf niederen Fesseln stromaufwärts zum Akaniṭṭha-Bereich. Wenn Achtsamkeit auf den Atem so entwickelt und gemehrt wird, kann man diese sieben Früchte und sieben Vorteile erwarten.“
1. Das Kapitel über ein Ding
Mit Ariṭṭha In Sāvatthī. Da wandte sich der Buddha … und sagte: „Mönche und Nonnen, entwickelt ihr die Achtsamkeit auf den Atem?“ Daraufhin sagte der Ehrwürdige Ariṭṭha zu ihm: „Herr, ich entwickle die Achtsamkeit auf den Atem.“ „Aber, Mönch, wie entwickelst du sie?“ „Herr, ich habe Begierde nach vergangenen Sinnenfreuden aufgegeben, ich bin frei von Begierde nach künftigen Sinnenfreuden, und ich habe die Wahrnehmung der Abwehr in Bezug auf innere und äußere Erscheinungen beseitigt. Ganz achtsam werde ich einatmen. Achtsam werde ich ausatmen. So entwickle ich die Achtsamkeit auf den Atem.“ „Das ist Achtsamkeit auf den Atem, Ariṭṭha, das streite ich nicht ab. Aber wie die Achtsamkeit auf den Atem im Einzelnen erfüllt wird, dafür hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“ „Ja, Herr“, antwortete Ariṭṭha. Der Buddha sagte: