„Mönche und Nonnen, wenn eine Versenkung entwickelt und gemehrt wurde, gibt es keine Störung und kein Zittern im Körper oder im Geist. Dieser Mönch erlangt solche Versenkung nach Wunsch, ohne Mühe und Not. Und was ist diese Versenkung? Wenn Versenkung durch Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt wurde, gibt es keine Störung und kein Zittern im Körper oder im Geist. Und wie wird Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt, sodass es keine Störung und kein Zittern im Körper oder im Geist gibt? Da geht ein Mönch in die Wildnis, zur Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte, setzt sich dort mit gekreuzten Beinen hin, richtet den Körper gerade auf und verankert die Achtsamkeit bei sich. Ganz achtsam atmet er ein. Achtsam atmet er aus. … Er schult sich: ‚Ich werde beim Einatmen das Loslassen beobachten.‘ Er schult sich: ‚Ich werde beim Ausatmen das Loslassen beobachten.‘ So wird Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt, sodass es keine Störung und kein Zittern im Körper oder im Geist gibt.“
1. Das Kapitel über ein Ding
Das Gleichnis von der Lampe „Mönche und Nonnen, wenn Versenkung durch Achtsamkeit auf den Atem entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Wie kommt das zustande?