„Mönche und Nonnen, da hat ein Mönch Tugend, Versenkung und Weisheit vervollkommnet. Er könnte in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein- und wieder heraustreten. Das ist möglich. Wenn er nicht in eben diesem Leben Erleuchtung erlangt, so wird er die Götter, die essbare Nahrung verzehren, übertreffen und in einer Schar geistgeschaffener Gottheiten wiedergeboren werden. Dort könnte er in das Aufhören von Wahrnehmung und Gefühl ein- und wieder heraustreten. Das ist möglich.“ Das sagte der Buddha. Nachdem er geendet hatte, erhob sich der Heilige von seinem Sitz und ging zu seiner Hütte. Nicht lange, nachdem der Buddha gegangen war, ging der Ehrwürdige Ānanda zum Ehrwürdigen Upavāna und sagte zu ihm: „Geehrter Upavāna, da hat jemand andere altehrwürdige Mönche bedrängt, aber ich habe ihn nicht zur Rede gestellt. Es würde mich nicht wundern, wenn der Buddha später am Nachmittag, wenn er aus seiner Klausur kommt, dieses Thema zur Sprache bringen würde, und wenn er dazu sogar den Ehrwürdigen Upavāna selbst ansprechen würde. Und jetzt fühle ich mich unsicher.“ Der Buddha kam am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zur Versammlungshalle. Er setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz und sagte zu Upavāna: „Upavāna, wie viele Eigenschaften sollte ein altehrwürdiger Mönch haben, damit er seinen geistlichen Gefährten lieb und teuer ist, geachtet und bewundert wird?“ „Herr, ein altehrwürdiger Mönch, der fünf Eigenschaften besitzt, ist seinen geistlichen Gefährten lieb und teuer, wird geachtet und bewundert. Welche fünf? Da ist ein Mönch tugendhaft, gezügelt in der Ordenssatzung, verhält sich angemessen und sucht an angemessenen Orten um Almosen nach. Er sieht die Gefahr im kleinsten Fehler und hält die Schulungsregeln ein, die er aufgenommen hat. Er ist sehr gelehrt, erinnert und behält, was er gehört hat: diese Lehren, die am Anfang gut, in der Mitte gut und am Ende gut sind, bedeutsam und gut ausgedrückt; die ein geistliches Leben beschreiben, das ganz vollständig und rein ist. Er ist sehr gelehrt in diesen Lehren, erinnert sie, festigt sie, indem er sie aufsagt, prüft sie mit dem Geist und durchdringt sie gedanklich.