„Geehrter Ānanda, ich höre den Buddha. Da erinnert sich ein Mönch an viele Arten früherer Leben, das heißt: eine Wiedergeburt, zwei Wiedergeburten, drei, vier, fünf, zehn, zwanzig, dreißig, vierzig, fünfzig, hundert, tausend, hunderttausend Wiedergeburten; viele Äonen des Zusammenziehens der Welt, viele Äonen des Ausdehnens der Welt, viele Äonen des Zusammenziehens und Ausdehnens der Welt. ‚Dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich woanders wiedergeboren. Und dort hatte ich diesen Namen, gehörte zu jenem Stamm, sah so aus, und das war meine Speise. So erlebte ich Glück und Schmerz, und so lange dauerte mein Leben. Als ich von jenem Ort verschied, wurde ich hier wiedergeboren.‘ Und so erinnert er sich an viele Arten früherer Leben mit ihren Merkmalen und Einzelheiten. Das ist ein Gegenstand zur Besinnung.“ Da sagte der Buddha zum Ehrwürdigen Ānanda: „Ānanda, ich weiß, dass Udāyī, dieser unnütze Mann, sich nicht dem höheren Geist weiht. Ānanda, wie viele Gegenstände zur Besinnung gibt es?“ „Herr, es gibt fünf Gegenstände zur Besinnung. Welche fünf? Zunächst tritt da ein Mönch, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung ein und verweilt darin … in die zweite Vertiefung … in die dritte Vertiefung. Wenn dieser Gegenstand zur Besinnung so entwickelt und gemehrt wird, führt er zu seliger Meditation in diesem Leben. Dann richtet da ein Mönch den Geist auf die Wahrnehmung von Licht, konzentriert sich auf die Wahrnehmung des Tages, ob bei Tag oder bei Nacht. Und so entwickelt er mit offenem und unverhülltem Herzen einen Geist voller Glanz. Wenn dieser Gegenstand zur Besinnung so entwickelt und gemehrt wird, führt er zum Erkennen und Sehen.