„Gut, Mönche und Nonnen! Auch ich habe so etwas nie gesehen oder gehört. Daher sollt ihr euch so schulen: ‚Wir wollen die Tore unserer Sinne bewachen, beim Essen maßhalten, uns dem Wachsein weihen, taugliche Eigenschaften klar sehen und uns am Abend und beim Morgengrauen um die Entwicklung der Eigenschaften bemühen, die zum Erwachen führen.‘ So sollt ihr euch schulen.“
2. Das Kapitel über warmherzige Eigenschaften
Ein Fischhändler Einmal wanderte der Buddha mit einem großen Saṅgha von Mönchen und Nonnen durch das Land der Kosaler. Als er die Straße entlangwanderte, sah er an einer Stelle einen Fischhändler, der Fische verkaufte, die er selbst geschlachtet hatte. Auf diesen Anblick hin ging er von der Straße ab, setzte sich an die Wurzel eines Baumes auf einen ausgebreiteten Sitz und wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, seht ihr diesen Fischhändler, der Fische verkauft, die er selbst geschlachtet hat?“ „Ja, Herr.“ „Was meint ihr, Mönche und Nonnen? Habt ihr jemals gesehen oder gehört, dass ein Fischhändler, der Fische verkauft, die er selbst geschlachtet hat, mithilfe dieser Arbeit und dieses Lebenserwerbs auf einem Elefanten oder Pferd reiten, in einem Wagen oder einem Fahrzeug fahren, Reichtum genießen oder von einem großen Vermögen leben konnte?“ „Nein, Herr.“