Lange Lehrreden: Das große Kapitel
German Translation · Volume 10 · Page 222
Sign in to bookmark

‚Lange Zeit hast du zu mir mit erwünschten, willkommenen, lieben und angenehmen Worten gesprochen. Doch in meiner letzten Stunde sind deine Worte unerwünscht, unwillkommen, unlieb und unangenehm.‘ ‚Wie genau, Majestät, sollte ich denn zu dir sprechen?‘ ‚So solltest du sprechen, meine Königin: „Majestät, von allem, was uns lieb und teuer ist, müssen wir getrennt und geschieden werden. Daher mache dir, wenn du verscheidest, keine Sorgen. Solche Sorgen sind Leiden, und sie werden getadelt. Majestät, du hast 84.000 Städte, unter denen die Königsstadt Kusāvatī die vorderste ist. Gib das Sehnen nach ihnen auf! Nimm keinen Anteil am Leben! Du hast all diese Paläste, Zimmer, gepolsterten Liegen, Elefanten, Pferde, Wagen, Edelsteine, Frauen, Hausbesitzer, Lehnsleute, Milchkühe, zarten Kleider und all die Gerichte, die dir als Gaben morgens und abends aufgetragen werden.

Log in to earn 10 merit points for reading this page