Es ist kaum überraschend, dass ein Mensch stirbt. Aber wenn du jedes Mal, wenn jemand stirbt, kämst und mich dazu befragen würdest, wäre das beschwerlich für mich. Daher, Ānanda, will ich euch die Lehrdarlegung geben, die ‚der Spiegel der Lehre‘ heißt. Ein edler Schüler, der sie besitzt, könnte von sich erklären: ‚Ich habe mit der Wiedergeburt in der Hölle, dem Tierreich und dem Gespensterreich abgeschlossen. Mit allen verlorenen Orten habe ich abgeschlossen, mit allen schlechten Orten, mit der Unterwelt. Ich bin in den Strom eingetreten! Ich muss nicht mehr in der Unterwelt wiedergeboren werden und bin für das Erwachen bestimmt.‘ Und was ist dieser Spiegel der Lehre? Da hat ein edler Schüler auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Buddha: ‚Dieser Gesegnete ist vollendet, ein vollkommen erwachter Buddha, von vollendetem Wissen und Verhalten, heilig, Kenner der Welt, unübertrefflicher Anleiter für alle, die schulungsfähig sind, Lehrer von Göttern und Menschen, erwacht, gesegnet.‘ Er hat auf Erfahrung gegründete Zuversicht zur Lehre: ‚Die Lehre ist vom Buddha gut erklärt – in diesem Leben ersichtlich, unmittelbar wirksam, sie lädt zum Überprüfen ein, ist zielführend, sodass vernünftige Menschen sie selbst erkennen können.‘ Er hat auf Erfahrung gegründete Zuversicht zum Saṅgha: ‚Der Saṅgha der Schüler des Buddha übt nach dem guten Weg, dem geraden Weg, dem systematischen Weg, dem richtigen Weg. Er besteht aus den vier Paaren, den acht Individuen. Das ist der Saṅgha der Schüler des Buddha; er ist einer den Göttern gewidmeten Gabe würdig, der Gastfreundschaft würdig, einer religiösen Gabe würdig, des Grußes mit zusammengelegten Händen würdig, das unübertreffliche Feld für Verdienst für die Welt.‘ Und seine Tugend wird von den Edlen geliebt, ist unversehrt, makellos, ohne Flecken und unbeschädigt. Es ist befreiend und wird von vernünftigen Menschen gepriesen, ist richtig verstanden und führt in die Versenkung. Das ist dieser Spiegel der Lehre.“