Wenn er das sieht, wird ein gebildeter edler Schüler ernüchtert von Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozessen und Bewusstsein. Wenn er ernüchtert ist, schwindet die Leidenschaft. Wenn die Leidenschaft schwindet, ist er befreit. Wenn er befreit ist, weiß er, dass er befreit ist. Er versteht: ‚Wiedergeburt ist beendet; das geistliche Leben ist erfüllt; was zu tun war, ist getan; es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
7. Das große Kapitel
Ungebildet (2) In Sāvatthī. „Mönche und Nonnen, ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch kann in Bezug auf diesen Körper, der aus den vier Grundzuständen besteht, ernüchtert werden, die Leidenschaft verlieren und befreit sein. Warum ist das so? Bei diesem Körper, der aus den vier Grundzuständen besteht, sieht man, wie er anhäuft und abbaut, wie er aufgenommen und zur Ruhe gelegt wird. Aus diesem Grund kann ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch hier ernüchtert werden, die Leidenschaft verlieren und befreit sein. Aber in Bezug auf das, was man ‚Geist‘ und auch ‚Empfindungsvermögen‘ und auch ‚Bewusstsein‘ nennt, ist ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch nicht in der Lage, ernüchtert zu werden, die Leidenschaft zu verlieren und befreit zu sein. Warum ist das so? Weil er lange Zeit daran festgehalten, es als sein Eigenes betrachtet und fälschlich darüber gedacht hat: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst.‘ Aus diesem Grund kann ein ungebildeter gewöhnlicher Mensch hier nicht ernüchtert werden, die Leidenschaft verlieren und befreit sein.