Mönche und Nonnen, es gibt diese drei untauglichen Gedanken: sinnliche, böswillige und grausame Gedanken. Und wo hören diese drei untauglichen Gedanken restlos auf? Sie hören bei denen auf, die ihren Geist fest in den vier Arten der Achtsamkeitsmeditation verankert haben oder die die merkmalslose Versenkung entwickeln. Eben das ist Anreiz genug, um die merkmalslose Versenkung zu entwickeln. Wenn die merkmalslose Versenkung entwickelt und gemehrt wird, bringt sie reiche Frucht und großen Vorteil. Es gibt diese beiden Ansichten: Ansichten, die ein Dasein behaupten, und Ansichten, die ein Nicht-Dasein behaupten. Ein gebildeter edler Schüler denkt darüber nach: ‚Gibt es irgendetwas in der Welt, das ich ergreifen könnte und das ohne Fehler wäre?‘ Er versteht: ‚Es gibt nichts in der Welt, das ich ergreifen könnte und das ohne Fehler wäre. Denn wenn ich ergreifen würde, würde ich nur Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse oder Bewusstsein ergreifen. Dieses mein Ergreifen wäre die Bedingung für fortgesetztes Dasein. Fortgesetztes Dasein ist die Bedingung für Wiedergeburt. Wiedergeburt ist die Bedingung für das Zustandekommen von Alter und Tod, von Kummer, Klage, Schmerz, Traurigkeit und Bedrängnis. So kommt diese ganze Masse des Leidens zustande.‘ Was meint ihr, Mönche und Nonnen? Ist Form beständig oder unbeständig?“ „Unbeständig, Herr.“ „Aber wenn sie unbeständig ist, ist sie Leiden oder Glück?“ „Leiden, Herr.“ „Aber wenn sie unbeständig und Leiden ist und zugrunde gehen muss, kann man sie dann so ansehen: ‚Das ist mein, das bin ich, das ist mein Selbst‘?“ „Nein, Herr.“ „Ist Gefühl … Ist Wahrnehmung … Sind Willensbildungsprozesse … Ist Bewusstsein beständig oder unbeständig?“ … „Daher sollt ihr jegliche Art von Form … Wenn er das sieht … Er versteht: ‚… es gibt nichts weiter für diesen Ort.‘“
8. Das Kapitel über über was gebissen werden kann
In Pārileyya