Ebenso soll ein Mönch, der sich der höheren Geistesübung weiht, den Geist von Zeit zu Zeit auf drei Basen richten: auf die Basis für Versenkung, die Basis für Anstrengung und die Basis für Gleichmut. … Wenn ein Mönch, der sich der höheren Geistesübung weiht, den Geist von Zeit zu Zeit jeweils auf die Basis für Versenkung, die Basis für Anstrengung und die Basis für Gleichmut richtet, wird sein Geist geschmeidig, brauchbar und strahlend. Er ist nicht brüchig und ist richtig im Samādhi versunken, in dem die Befleckungen aufgelöst werden. Er streckt den Geist aus, um jedes einzelne Ding durch Einsicht zu verwirklichen, das durch Einsicht verwirklicht werden kann; und er ist in der Lage, all diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite ist. Wenn er wünscht: ‚Dass ich doch die vielen Arten übersinnlicher Kraft ausüben könnte‘ … ‚Dass ich doch mit geläuterter und übermenschlicher Hellhörigkeit beide Arten von Tönen hören könnte, himmlische und menschliche, ob fern oder nah‘ … ‚Dass ich mich doch an viele Arten früherer Leben erinnern könnte‘ … ‚Dass ich doch mit geläuterter und übermenschlicher Hellsichtigkeit Lebewesen sehen könnte, wie sie hinscheiden und wieder geboren werden‘ … ‚Dass ich doch mit der Auflösung der Befleckungen in eben diesem Leben die fleckenlose Freiheit des Herzens erlangen könnte, die fleckenlose Freiheit durch Weisheit, sie durch eigene Einsicht erkennen und darin leben könnte‘ – wenn er das wünscht, so ist er in der Lage, diese Dinge zu verwirklichen, da jedes einzelne in Reichweite ist.“
11. Das Kapitel über das Erwachen
Vor dem Erwachen