„Herr, der Ehrwürdige Girimānanda ist mitgenommen, leidend, schwer krank. Herr, bitte geh aus Anteilnahme zum Ehrwürdigen Girimānanda.“ „Ānanda, wenn du dem Mönch Girimānanda diese zehn Wahrnehmungen aufsagen würdest, wäre es möglich, dass seine Krankheit auf der Stelle abklingt, wenn er sie hört. Welche zehn? Die Wahrnehmung der Unbeständigkeit, die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst, die Wahrnehmung des Abstoßenden, die Wahrnehmung der Nachteile, die Wahrnehmung des Aufgebens, die Wahrnehmung des Schwindens, die Wahrnehmung des Aufhörens, die Wahrnehmung der Entfremdung von der ganzen Welt, die Wahrnehmung der Unbeständigkeit aller Bedingungen und die Achtsamkeit auf den Atem. Und was ist die Wahrnehmung der Unbeständigkeit? Da geht ein Mönch in die Wildnis, zur Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach: ‚Form, Gefühl, Wahrnehmung, Willensbildungsprozesse und Bewusstsein sind unbeständig.‘ Und so meditiert er, indem er bei den fünf mit Ergreifen verbundenen Aggregaten die Unbeständigkeit beobachtet. Das nennt man die Wahrnehmung der Unbeständigkeit. Und was ist die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst? Da geht ein Mönch in die Wildnis, zur Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte, und denkt nach: ‚Auge und Bilder, Ohr und Töne, Nase und Gerüche, Zunge und Geschmäcke, Körper und Berührungen, Geist und Vorstellungen sind ohne Selbst.‘ Und so meditiert er, indem er bei den sechs inneren und äußeren Sinnesfeldern das Fehlen eines Selbst beobachtet. Das nennt man die Wahrnehmung des Fehlens eines Selbst.