„Mönche und Nonnen, zehn Dinge sind vom Körper abhängig. Welche zehn? Kälte, Hitze, Hunger, Durst, Kot, Urin, Zügelung des Körpers und der Sprache, Zügelung beim Lebenserwerb und der Lebenswille, der zu künftigen Leben führt. Diese zehn Dinge sind vom Körper abhängig.“
5. Das Kapitel über Beschimpfung
Uneinigkeit Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da saßen nach dem Essen, als sie vom Almosengang zurückkamen, mehrere Mönche und Nonnen in der Versammlungshalle beisammen. Sie waren uneins, zankten, stritten und verletzten einander fortwährend mit scharfen Worten. Da kam der Buddha am späten Nachmittag aus seiner Klausur und ging zur Versammlungshalle. Er setzte sich auf den ausgebreiteten Sitz und wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, worüber habt ihr gerade gesprochen, als ihr hier beisammensaßt? Welches Gespräch wurde unterbrochen?“ „Herr, nach dem Essen, als wir vom Almosengang zurückkamen, saßen wir in der Versammlungshalle beisammen. Wir waren uneins, zankten, stritten und verletzten einander fortwährend mit scharfen Worten.“ „Mönche und Nonnen, das ist nicht angebracht für ehrbare Menschen wie ihr, die aus Vertrauen aus dem Haus fortgezogen sind ins hauslose Leben.