Und wie meditiert ein Vollblutpferd? Ein erlesenes Vollblutpferd, das am Futtertrog angebunden ist, meditiert nicht: ‚Futter, Futter!‘ Warum ist das so? Weil dem erlesenen Vollblutpferd, das am Futtertrog angebunden ist, in den Sinn kommt, zu denken: ‚Welche Aufgabe verlangt der Zureiter heute von mir? Wie sollte ich reagieren?‘ Da es am Futtertrog angebunden ist, meditiert es nicht: ‚Futter, Futter!‘ Denn dieses erlesene Vollblutpferd betrachtet es als eine Schuld, eine Fessel, einen Verlust, ein Unglück, wenn die Peitsche gebraucht werden muss. Ebenso ist da ein erlesener Vollblutmensch in die Wildnis gegangen, zur Wurzel eines Baumes oder in eine leere Hütte. Sein Herz ist nicht von sinnlicher Begierde überwältigt, in sinnliche Begierde verstrickt, und er versteht wahrhaftig, wie er der aufgekommenen sinnlichen Begierde entrinnen kann. Sein Herz ist nicht von bösem Willen überwältigt … von Dumpfheit und Benommenheit … von Rastlosigkeit und Reue … oder von Zweifel … Er meditiert nicht in Abhängigkeit von Erde, Wasser, Feuer oder Wind. Er meditiert nicht in Abhängigkeit von der Dimension des unendlichen Raumes, der Dimension des unendlichen Bewusstseins, der Dimension des Nichts oder der Dimension, die weder Wahrnehmung noch keine Wahrnehmung hat. Er meditiert nicht in Abhängigkeit von dieser Welt oder jener Welt. Er meditiert nicht in Abhängigkeit von dem, was man sehen, hören, denken, erkennen, erreichen, suchen oder mit dem Geist erkunden kann.