Und wie ist ein Mönch im Erfassen seines eigenen Geistes bewandert? Wie eine Frau oder ein Mann, jung, jugendlich, in Schmuck vernarrt. Dieser Mensch würde in einem reinen, blanken Spiegel oder einer Schale klaren Wassers sein Spiegelbild betrachten. Wenn er dort eine Unreinheit oder einen Makel sähe, würde er versuchen, das zu entfernen. Aber wenn er keine Unreinheit und keinen Makel sähe, wäre er damit zufrieden, da er alles hätte, was er sich wünschte: ‚Was für ein Glück, ich bin rein!‘ Ebenso ist es für die tauglichen Eigenschaften eines Mönchs eine große Hilfe, wenn er prüft: ‚Bin ich häufig begehrlich oder nicht? Bin ich häufig böswillig oder nicht? Bin ich häufig von Dumpfheit und Benommenheit überwältigt oder nicht? Bin ich häufig rastlos oder nicht? Habe ich häufig Zweifel oder nicht? Bin ich häufig zornig oder nicht? Ist mein Geist häufig verunreinigt oder nicht? Ist mein Körper häufig aufgewühlt oder nicht? Bin ich häufig energisch oder nicht? Bin ich häufig im Samādhi versunken oder nicht?‘