มัชฌิมนิกาย อุปริปัณณาสก์
ฉบับแปลเยอรมัน · เล่ม ๑๔ · หน้า ๔๙๑
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Wie wenn da eine Öllampe brennt. Öl, Docht, Flamme und Licht sind alle unbeständig und müssen zugrunde gehen. Angenommen, da würde jemand sagen: ‚Da brennt diese Öllampe. Öl, Docht und Flamme sind alle unbeständig und müssen zugrunde gehen. Aber das Licht ist beständig, immerwährend, ewig und muss nicht zugrunde gehen.‘ Würde der richtig sprechen?“ „Nein, Herr. Warum ist das so? Weil das Öl, der Docht und die Flamme dieser Öllampe alle unbeständig sind und zugrunde gehen müssen, und erst recht das Licht.“ „Ebenso ist es, wenn jemand sagen würde: ‚Diese sechs inneren Sinnesfelder sind unbeständig. Aber das angenehme, schmerzhafte oder neutrale Gefühl, das ich durch diese sechs inneren Sinnesfelder erfahre, ist beständig, immerwährend, ewig und muss nicht zugrunde gehen.‘ Würde der richtig sprechen?“ „Nein, Herr. Warum ist das so? Weil jedes Gefühl in Abhängigkeit von der entsprechenden Bedingung entsteht. Wenn die entsprechende Bedingung aufhört, hört das jeweilige Gefühl auf.“ „Gut, gut, Schwestern! So ist es für einen edlen Schüler, der wahrhaftig mit rechter Weisheit sieht.