So habe ich es gehört: Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika. Da wandte sich der Buddha an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen!“ „Ehrwürdiger Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Mönche und Nonnen, ich will euch die Aufgliederung der Freiheit von Unfrieden lehren. Hört zu und gebraucht den Geist gut, ich werde sprechen.“ „Ja, Herr“, antworteten sie. Der Buddha sagte: „Schwelgt nicht in Sinnenfreuden – sie sind nieder, derb, gewöhnlich, unedel und nutzlos. Und schwelgt nicht in Selbstquälerei – sie ist schmerzvoll, unedel und nutzlos. Indem er diese beiden Extreme vermied, verstand der Klargewordene den mittleren Übungsweg. Dieser bringt Sehen und Erkennen, führt zum Frieden, zu unmittelbarer Einsicht, zum Erwachen und Erlöschen. Erkennt, was Schmeicheln und was Zurechtweisen ist. Wenn ihr das erkennt, vermeidet beides und lehrt nur den Dhamma. Erkennt, wie man verschiedene Arten von Glück bewertet. Wenn ihr das erkennt, weiht euch innerem Glück. Redet nicht hinter dem Rücken anderer und redet unter ihren Augen nicht mit scharfen Worten. Redet nicht hastig. Besteht nicht auf landläufigen Begriffsbestimmungen und überschreitet nicht die üblichen Bezeichnungen. Das ist der Merksatz für die Aufgliederung der Freiheit von Unfrieden.