Ein drittes Mal saßen mehrere sehr namhafte Licchaver in der Ratshalle beisammen und priesen den Buddha, seine Lehre und den Saṅgha auf vielerlei Art. Und zum dritten Mal dachte Sīha: „Dieser Gesegnete muss zweifellos ein Vollendeter sein, ein vollkommen erwachter Buddha. Denn einige sehr namhafte Licchaver preisen den Buddha, seine Lehre und den Saṅgha auf vielerlei Art. Was können mir diese Jainas anhaben, ob ich mich jetzt von ihnen verabschiede oder nicht? Warum gehe ich nicht diesen Gesegneten, den Vollendeten, den vollkommen erwachten Buddha besuchen, ohne mich von den Jainas zu verabschieden?“ Und der General Sīha brach mit etwa fünfhundert Wagen mitten am Tag von Vesālī auf, um den Buddha zu besuchen. Er fuhr mit der Kutsche, soweit es das Gelände erlaubte, stieg dann ab und ging zu Fuß weiter. Dann ging er zum Buddha, verbeugte sich, setzte sich zur Seite hin und sagte zu ihm: „Herr, ich habe gehört: ‚Der Asket Gotama glaubt an eine Doktrin des Nicht-Tuns, er lehrt das Nicht-Tun, und so schult er seine Schüler.‘ Geben die, die das sagen, die Worte des Buddha wieder und stellen ihn nicht auf unzutreffende Art falsch dar? Ist ihre Erklärung im Einklang mit seiner Lehre, und gibt es keinen rechtmäßigen Grund für eine Gegendarstellung und Tadel? Denn wir wollen den Gesegneten nicht falsch darstellen.“