„Da tötet ein Laienschüler keine lebenden Geschöpfe, stiehlt nicht, begeht keine sexuellen Verfehlungen, lügt nicht und trinkt keine Rauschmittel wie Bier, Wein und Branntwein. Insofern ist jemand ein tugendhafter Laienschüler.“ „Aber inwiefern ist jemand ein Laienschüler, der zum eigenen Nutzen übt, nicht zum Nutzen anderer?“ „Da hat ein Laienschüler das Vertrauen vervollkommnet, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun; er hat die Tugend vervollkommnet … er hat die Großzügigkeit vervollkommnet … er sieht gerne die Mönche und Nonnen … er hört gerne die wahre Lehre … Lehren, die er gehört hat, kann er gut behalten … er untersucht die Bedeutung der Lehren, die er behalten hat, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Er versteht die Bedeutung und die Lehre und übt im Einklang damit, aber ermuntert andere nicht, das Gleiche zu tun. Insofern ist jemand ein Laienschüler, der zum eigenen Nutzen übt, nicht zum Nutzen anderer.“ „Aber inwiefern ist jemand ein Laienschüler, der sowohl zum eigenen Nutzen als auch zum Nutzen anderer übt?“ „Da hat ein Laienschüler das Vertrauen vervollkommnet und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er hat die Tugend vervollkommnet und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er hat die Großzügigkeit vervollkommnet und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er sieht gerne die Mönche und Nonnen und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er hört gerne die wahre Lehre und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Lehren, die er gehört hat, kann er gut behalten und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er untersucht die Bedeutung der Lehren, die er behalten hat, und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Er versteht die Bedeutung und die Lehre und übt im Einklang damit und ermuntert andere, das Gleiche zu tun. Insofern ist jemand ein Laienschüler, der sowohl zum eigenen Nutzen als auch zum Nutzen anderer übt.“
3. Das Kapitel mit Hausbesitzern