Wie wenn jemand eine Schale mit Fett herumtragen würde, aus der es durch Löcher und Risse heraussickern und herausquellen würde. Ebenso trage ich diesen Körper herum, aus dem es durch Löcher und Risse heraussickert und herausquillt. Jemand, der die Achtsamkeit auf den Körper nicht verankert hat, kann wohl einen seiner geistlichen Gefährten angreifen und fortgehen, ohne sich zu entschuldigen.“ Da erhob sich jener Mönch von seinem Sitz, ordnete seine Robe über einer Schulter, beugte seinen Kopf zu den Füßen des Buddha und sagte: „Ich habe einen Fehler gemacht, Herr. Es war töricht, dumm und untauglich von mir, mit einer irrigen, leeren, unwahren und unzutreffenden Behauptung schlecht vom Ehrwürdigen Sāriputta zu sprechen. Bitte, Herr, nimm meinen Fehler als Fehler an, und ich will mich in Zukunft zügeln.“ „Jawohl, Mönch, du hast einen Fehler gemacht. Es war töricht, dumm und untauglich von dir, das zu tun. Aber da du deinen Fehler als Fehler erkannt hast und richtig mit ihm verfahren bist, nehme ich ihn an. Denn es gilt als Fortschritt in der Schulung des Edlen, einen Fehler als Fehler zu erkennen, richtig mit ihm zu verfahren und sich zu verpflichten, sich in der Zukunft zu zügeln.“ Dann sagte der Buddha zum Ehrwürdigen Sāriputta: „Sāriputta, vergib diesem unnützen Mann, bevor sein Kopf eben hier in sieben Stücke zerspringt.“ „Ich will diesem Ehrwürdigen vergeben, wenn er mich bittet: ‚Dass auch der Ehrwürdige mir bitte vergebe.‘“
2. Das Kapitel über das Löwengebrüll
Mit einem Rest Einmal hielt sich der Buddha bei Sāvatthī in Jetas Wäldchen auf, dem Kloster des Anāthapiṇḍika.