„In diesem Fall, Bāhiya, sollst du dich so schulen: ‚Im Gesehenen wird nur das Gesehene sein; im Gehörten wird nur das Gehörte sein; im Gedachten wird nur das Gedachte sein; im Erkannten wird nur das Erkannte sein.‘ So sollst du dich schulen. Wenn du dich auf diese Art geschult hast, wirst du nicht ‚durch dieses‘ sein. Wenn du nicht ‚durch dieses‘ bist, wirst du nicht ‚in diesem‘ sein. Wenn du nicht ‚in diesem‘ bist, wirst du nicht hier sein, nicht im Jenseits und nicht dazwischen. Eben das ist das Ende des Leidens.“ Da wurde durch diese kurze Dhammaunterweisung des Buddha Bāhiyas Geist sofort durch Nicht-Ergreifen von den Befleckungen befreit. Und nachdem der Buddha Bāhiya diese kurze Unterweisung erteilt hatte, ging er. Aber kurz nachdem der Buddha gegangen war, griff eine Kuh mit einem kleinen Kälbchen Bāhiya an und nahm ihm das Leben. Dann zog der Buddha um Almosen durch Sāvatthī. Nach dem Essen, als er vom Almosengang zurückkam, verließ er zusammen mit mehreren Mönchen und Nonnen die Stadt und sah, dass Bāhiya gestorben war. Er wandte sich an die Mönche und Nonnen: „Mönche und Nonnen, hebt Bāhiyas Leichnam auf. Hebt ihn auf eine Liege und tragt ihn, dann verbrennt ihn und errichtet ein Denkmal. Mönche und Nonnen, einer eurer geistlichen Gefährten ist gestorben.“