มัชฌิมนิกาย มูลปัณณาสก์
ฉบับแปลเยอรมัน · เล่ม ๑๒ · หน้า ๕๕๔
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„Nein, nicht in jedem Fall. Nehmen wir einen Mönch, der, ganz abgeschieden von den Sinnenfreuden, abgeschieden von untauglichen Eigenschaften, in die erste Vertiefung eintritt und darin verweilt; da gibt es aus Abgeschiedenheit geborene Ekstase und Seligkeit, während man den Geist ausrichtet und hält. Damit gibt er die Gier auf, und eine zugrunde liegende Neigung zu Gier besteht da nicht. Und nehmen wir einen Mönch, der nachdenkt: ‚Ach, wann werde ich in die gleiche Dimension eintreten und darin verweilen, in die die Edlen heute eintreten und in der sie verweilen?‘ Wenn er eine solche Sehnsucht nach den unübertrefflichen Befreiungen hervorbringt, entsteht durch dieses Sehnen Traurigkeit. Damit gibt er die Abwehr auf, und eine zugrunde liegende Neigung zu Abwehr besteht da nicht. Nehmen wir einen Mönch, der, indem er Glück und Schmerz aufgibt, und mit dem Vergehen früherer Fröhlichkeit und Traurigkeit, in die vierte Vertiefung eintritt und darin verweilt, ohne Glück oder Schmerz, mit reinem Gleichmut und reiner Achtsamkeit. Damit gibt er die Unwissenheit auf, und eine zugrunde liegende Neigung zu Unwissenheit besteht da nicht.“ „Aber meine Dame, was ist das Gegenstück zu angenehmem Gefühl?“ „Schmerzhaftes Gefühl.“ „Was ist das Gegenstück zu schmerzhaftem Gefühl?“ „Angenehmes Gefühl.“ „Was ist das Gegenstück zu neutralem Gefühl?“ „Unwissenheit.“ „Was ist das Gegenstück zu Unwissenheit?“ „Wissen.“ „Was ist das Gegenstück zu Wissen?“ „Freiheit.“