Mittlere Lehrreden: Die ersten Fünfzig
ฉบับแปลเยอรมัน · Volume 12 · Page 532
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Und wie verhält sich ein prinzipientreuer und moralischer Mensch vierfach in Bezug auf die Sprache? Da gibt jemand das Lügen auf und lügt nicht mehr. Er wird vor eine Ratsversammlung geladen, vor eine Versammlung, einen Familienrat, eine Gilde oder an den königlichen Hof, und wird als Zeuge befragt: ‚He, Mann, bitte sag, was du weißt.‘ Wenn er nicht weiß, sagt er: ‚Ich weiß nicht‘. Wenn er weiß, sagt er: ‚Ich weiß‘. Wenn er nicht sieht, sagt er: ‚Ich sehe nicht‘. Und wenn er sieht, sagt er: ‚Ich sehe‘. So lügt er nicht wissentlich, weder im eigenen Interesse noch im Interesse anderer noch im Interesse einer banalen weltlichen Vergünstigung. Er gibt entzweiende Rede auf und entzweit niemanden mehr. Was er hier gehört hat, sagt er nicht dort, und was er dort gehört hat, nicht hier, um Menschen zu entzweien. Stattdessen versöhnt er die Uneinigen, fördert Einigkeit, freut sich an Eintracht, liebt die Eintracht und spricht Worte, die Eintracht fördern. Er gibt harte Rede auf und redet nicht mehr hart. Seine Worte sind mild, dem Ohr gefällig, lieblich, zu Herzen gehend, höflich, den Menschen lieb und angenehm. Er gibt das Unsinnreden auf und redet keinen Unsinn mehr. Seine Worte kommen zur rechten Zeit, sind wahr, bedeutsam, im Einklang mit der Lehre und Schulung. Sie sind wertvoll, kommen zur rechten Zeit, sind begründet, treffend und nützlich. So verhält sich ein prinzipientreuer und moralischer Mensch vierfach in Bezug auf die Sprache. Und wie verhält sich ein prinzipientreuer und moralischer Mensch dreifach in Bezug auf den Geist? Da ist jemand zufrieden. Er begehrt nicht Vermögen oder Besitz anderer: ‚Ach, wenn doch nur ihr Besitz mir gehörte!‘ Er hat ein gütiges Herz und liebevolles Bestreben: ‚Dass doch diese Lebewesen frei von Feindschaft und bösem Willen lebten, frei von Sorgen und glücklich!‘ Er hat rechte Ansicht, sein Blickwinkel ist unverfälscht: ‚Geben, Opfer und Spenden sind sinnvoll. Es gibt eine Frucht und ein Ergebnis von guten und schlechten Taten. Es gibt diese und jene Welt. Es gibt so etwas wie Mutter und Vater oder Wesen, die durch unmittelbares Erscheinen wiedergeboren werden. Und es gibt Asketen und Brahmanen, die richtig verwirklicht sind, richtig geübt haben, die diese und jene Welt erklären, nachdem sie sie durch eigene Einsicht erkannt haben.‘ So verhält sich ein prinzipientreuer und moralischer Mensch dreifach in Bezug auf den Geist. So ist prinzipientreues und moralisches Verhalten der Grund, dass manche Lebewesen, wenn ihr Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, an einem guten Ort wiedergeboren werden, in einer himmlischen Welt. Wenn ein Mensch mit prinzipientreuem und moralischem Verhalten wünscht: ‚Ach könnte ich doch, wenn mein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, unter gutsituierten Adligen wiedergeboren werden!‘, so ist es möglich, dass das geschieht. Warum ist das so? Weil sein Verhalten prinzipientreu und moralisch ist.

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