„Offenbar, Seniya, kommt es bei dir nicht an, wenn ich sage: ‚Genug, Seniya, lass es gut sein. Frage mich das nicht.‘ Dennoch will ich dir antworten. Da entwickelt jemand das Kuhgelübde vollständig und ununterbrochen. Er entwickelt die Tugend einer Kuh, die Mentalität einer Kuh und das Verhalten einer Kuh vollständig und ununterbrochen. Wenn sein Körper auseinanderbricht, nach dem Tod, wird er unter Kühen wiedergeboren. Aber wenn er eine solche Ansicht hat: ‚Dass ich doch durch diese Tugendregel, dieses Gelübde, diese inbrünstige Bußübung oder dieses geistliche Leben einer der Götter werde‘, dann ist das seine falsche Ansicht. Jemand mit falscher Ansicht wird an einem von zwei Orten wiedergeboren, sage ich: in der Hölle oder im Tierreich. Wenn daher das Kuhgelübde erfolgreich ist, führt es zu Wiedergeburt unter Kühen, doch wenn es scheitert, führt es in die Hölle.“ Daraufhin weinte Puṇṇa und brach in Tränen aus. Der Buddha sagte zu Seniya: „Das ist es, was bei dir nicht ankam, als ich sagte: ‚Genug, Seniya, lass es gut sein. Frage mich das nicht.‘“ Puṇṇa sagte: „Herr, ich weine nicht über das, was der Buddha gesagt hat. Aber Herr, lange Zeit schon habe ich dieses Gelübde aufgenommen, mich wie eine Kuh zu benehmen. Ich bin recht zuversichtlich, dass der Buddha in der Lage ist, uns zu unterweisen, sodass ich dieses Kuhgelübde aufgeben kann und dass der nackte Asket Seniya dieses Hundegelübde aufgeben kann.“ „Nun, Puṇṇa, hör zu und gebrauche den Geist gut, ich werde sprechen.“ „Ja, Herr“, antwortete Puṇṇa. Der Buddha sagte: