Wenn ein Mönch diese vier edlen Bräuche besitzt und im Osten lebt, ist er dem Widerwillen überlegen, und der Widerwille ist nicht ihm überlegen. Wenn er im Westen lebt … Wenn er im Norden lebt … Wenn er im Süden lebt, ist er dem Widerwillen überlegen, und der Widerwille ist nicht ihm überlegen. Warum ist das so? Weil der Bedächtige Widerwillen und Begierde überlegen ist. Widerwille ist nicht dem Bedächtigen überlegen, denn der Bedächtige wird vom Widerwillen nicht bezwungen. Der Bedächtige ist dem Widerwillen überlegen, denn der Bedächtige bezwingt den Widerwillen. Wer kann den zurückhalten, der alles vertreibt, der alle Taten weggeworfen hat? Wie ein Anhänger aus Gold vom Rosenapfelfluss: Wer ist würdig, ihn zu tadeln? Selbst die Götter preisen ihn, und auch von Brahmā wird er gepriesen.“
3. Das Kapitel in Uruvelā
Dhamma-Fußspuren „Es gibt vier Dhamma-Fußspuren, Mönche und Nonnen, die ursprünglich sind, lange bestehend, herkömmlich und alt. Sie sind unbefleckt, wie sie von Anfang an waren, sie werden jetzt und in Zukunft nicht befleckt werden. Sie werden von vernünftigen Asketen und Brahmanen nicht verachtet. Welche vier? Zufriedenheit, Wohlwollen, rechte Achtsamkeit und rechte Versenkung.