Ebenso hat ein Mönch, dessen Geist auf diese Art richtig befreit ist, sechs gleichbleibende Reaktionen erreicht: Wenn er mit dem Auge ein Bild sieht, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Wenn er mit dem Ohr einen Ton hört … Wenn er mit der Nase einen Geruch riecht … Wenn er mit der Zunge einen Geschmack schmeckt … Wenn er mit dem Körper eine Berührung empfindet … Wenn er mit dem Geist eine Vorstellung erkennt, ist er weder froh noch traurig. Er bleibt gleichmütig, achtsam und der Situation bewusst. Wenn er das Ende des Körpers nahen fühlt, weiß er: ‚Ich fühle das Ende des Körpers nahen.‘ Wenn er das Ende des Lebens nahen fühlt, weiß er: ‚Ich fühle das Ende des Lebens nahen.‘ Er versteht: ‚Wenn mein Körper auseinanderbricht und mein Leben zu Ende ist, wird alles Gefühlte, da es nicht länger genossen wird, hier auf der Stelle kühl werden.‘“ Daraufhin sagte der Sakyer Vappa, der Schüler der Jainas, zum Buddha: „Herr, wie wenn da ein Mann um eines Gewinns willen Pferde als Ware züchten würde, doch er machte keinen Gewinn, sondern würde nur erschöpft und entmutigt. Ebenso habe ich diesen Toren von Jainas um eines Gewinns willen meine Aufwartung gemacht. Doch ich machte keinen Gewinn, sondern wurde nur erschöpft und entmutigt. Von diesem Tag an reiße ich jede Zuversicht, die ich zu diesen Toren von Jainas gehegt habe, fort wie in einem kräftigen Wind oder einer raschen Strömung. Vortrefflich, Herr! … Von diesem Tag an soll der Buddha mich als Laienschüler in Erinnerung behalten, der für sein ganzes Leben Zuflucht genommen hat.“
20. Das große Kapitel
Mit Sāḷha Einmal hielt sich der Buddha bei Vesālī am Großen Wald auf, in der Halle mit dem Giebeldach. Da gingen die Licchaver Sāḷha und Abhaya zum Buddha, verbeugten sich, setzten sich zur Seite hin und sagten zu ihm: