Ein Solcher hält nichts Gesehenes, Gehörtes oder Gedachtes für letztendlich wahr oder falsch. Doch andere hängen sich daran, halten es für die Wahrheit, von ihren vorgefassten Meinungen beschränkt. Da sie diesen Pfeil gesehen haben, an den Menschen sich hängen und an dem sie festhalten und sagen: ‚Ich weiß, ich sehe, so ist es‘, haben die Klargewordenen keine Bindungen.“
3. Das Kapitel in Uruvelā
Das geistliche Leben „Mönche und Nonnen, dieses geistliche Leben führt man nicht, um Menschen zu betrügen oder ihnen zu schmeicheln, nicht für Besitz, Ehre oder Beliebtheit, nicht, um Debatten zu gewinnen oder mit dem Gedanken: ‚Dass doch die Leute mich kennen!‘ Dieses geistliche Leben führt man um des Zügelns, des Aufgebens, des Schwindens der Leidenschaft und des Aufhörens willen. Nicht aus Tradition lehrte der Buddha das geistliche Leben, sondern um des Zügelns und des Aufgebens willen und weil es im Erlöschen gipfelt. Das ist der Pfad, dem die Edelmütigen folgen, die großen Seher. Wer ihn übt wie vom Buddha gelehrt und das Geheiß des Lehrers befolgt, macht dem Leiden ein Ende.“
3. Das Kapitel in Uruvelā
Betrüger